Der Steingänger

von Davide Longo

Am Anfang
„Cesare schnitt ein dünnes Stück vom Toma-Käse an, klappte das Messer wieder zu und betrachtete durch das Fenster den langsam kommenden Abend.
Noch hoben sich die Bergkämme vor der untergehenden Sonne ab, aber unten im Tal hatten die Pinien bereits das matte Grün der Abenddämmerung. Auf der anderen Seite des Flusses lagen noch einige Heubündel auf den Feldern. Auf den Hängen schaukelte ein träger Wind die Buchen und Kastanien ins Dunkel.
Er schob sich ein Stück Brot mit Käse in den Mund und kaute so lange, bis der Käse wieder zu Milch, bis das Brot wieder zu Getreide wurde. ”

Am Ende
Organisierte Schleuser, eiskalte Täler, alte Freundschaften und Verrat – ein Meisterwerk. 

 

Werbeanzeigen