SHORTCUTS

 

Die smarte Diktatur von Harald Welzer
Lehrreiches Buch über die Abhängigkeiten des modernen Menschen und die Folgen:
„Wollte man diesen materiellen Input [des Smartphones] symbolisieren, könnte zum Beispiel jeder Smartphone-Benutzer einen mittelgroßen Kühlschrank hinter sich her ziehen (was sich durch seine gewöhnlich gebeugte Körperhaltung in gewisser Weise ohnehin anbietet). Der materielle und energetische Aufwand zur Erzeugung beider Geräte, Smartphone oder Kühlschrank, ist etwa gleich groß; das Smartphone konsumiert in der Anwendung aber mehr Energie und wird häufiger gegen ein neues ausgetauscht.”
www.fischer.de

Jenseits der Marktwirtschaft von Oliver Stengel
Aufschlussreiches Buch über die Möglichkeiten einer Postwachstumsgesellschaft
www.springer.com

Rückkehr nach Reims von Didier Eribon
Großartiges Buch über Homophobie und das (französische) Arbeitermilieu
www.suhrkamp.de

Die Glücklichen von Kristine Bilkau
Sehr gutes Thema, leider nicht gut genug erzählt – eine junge Familie erstarrt aus Angst vor dem sozialen Abstieg, Kulisse „Prenzlauer Berg”
www.randomhouse.de

Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert von Joël Dicker
Keine große Literatur, dafür ein absoluter Pageturner – was TV-Serien können, können Romane wie diese allemal
www.piper.de

 

 

 

 

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6 Kommentare zu „SHORTCUTS“

  1. Der Fall Harry Quebert ist lockere Urlaubslektüre. Leicht zu lesen, spannend und mit sypatischen Figuren. Leider bleibt alles Beschreibende immer ein bisschen künstlich. Für spritzige Dialoge hat der Autor aber wirklich ein Händchen :-)

    Die Glücklichen hat mir sehr gut gefallen. Leider erschreckend u oft zu wahr, wie wenig Menschen, denen es eigenlich gut geht, mit ihrem schönen Leben umgehen u einfach glücklich sein können.
    Ähnlicher Titel mit deutlich mehr Witz u Ironie: Bodentiefe Fenster von Anke Stelling (Verbrecher Verlag).

    1. @Der Fall Harry Quebert ist in der Tat Lektüre für den Urlaub ohne TV.

      @Die Glücklichen: Mir ist das Maronenmus als Konsumgut im Kopf geblieben und das ist wahrlich unkreativ und nicht glückstauglich!

      1. An Maronenmus erinnere ich mich schon gar nicht mehr – das bedeutet vielleicht auch nix Gutes… ;-)

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