Zwei Herren am Strand

von Michael Köhlmeier

gelesen
„Sie saßen in einer Loge hinten im Speisesaal, ihr Tisch konnte nur in unhöflicher Weise eingesehen werden. Es war wenig wahrscheinlich, dass die anderen Gäste verstanden, was Churchill, sich in Fistelstimme redend, über seinen Plan einer ‚zukünftigen Allianz gegen den schwarzen Hund’ vortrug; aber dass sie die Aufmerksamkeit aller auf sich zogen, konnte Chaplin hören, weil er in den wenigen Pausen, die sein Gegenüber ließ, nämlich nichts hörte, wo normalerweise Stimmen, Gelächter, Besteckgeklapper waren. Dass inzwischen jeder im Saal wusste, wer dort hinten feierte, dafür war längst gesorgt, da war er sich gewiss. Hollywoods Kellner und Kellnerinnen bestritten ihren Lebensunterhalt nicht nur, indem sie Cocktails und Braten reichten, sondern auch indem sie Gerüchte weitergaben.″

eingeschätzt
Ein sehr lesenswerter Roman über zwei ungleiche Herren, die den Kampf gegen die Depression gemeinsam aufnehmen und am Ende doch alleine führen müssen.

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2 Kommentare zu „Zwei Herren am Strand“

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