Das Tiefland

von Jhumpa Lahiri

gelesen
„Sie wollte vor dieser Zukunft die Augen verschließen. Sie wünschte, die Tage und Monate vor ihr würden einfach enden. Aber der Rest ihres Lebens bot sich weiterhin als sich unaufhörlich vermehrende Zeit dar. Wider Willen musste sie sich dem stellen.
Da war die Angst, dass ein Tag nicht auf den anderen folgen würde, die mit der Gewissheit einherging, dass es doch so sein würde. Es war, als hielte sie die Luft an, wie Udayan das in der Niederung versucht hatte. Und doch, irgendwie atmete sie weiter. So wie die Zeit stillstand, und dabei verging, nahm ein anderer Teil ihres Körpers, dessen sie sich nicht bewusst war, Sauerstoff auf und zwang sie, am Leben zu bleiben.“

verstanden
Liebe, Schuld, Verlust und Tod – es gibt kein Glück, aber wenigstens einen Weg aus der Verzweiflung

eingeschätzt
tief und wahr ist die Geschichte um einen indischen Politaktivisten und seine Frau;
stilistisch vergleichbar mit Stoner

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7 Comments

  1. Ich lese gerade Mumins Inselabenteuer (Pappan och havet) von Tove Jansson. Die Mumintrolle in Krise und Depression. Gilt hier als großes Werk, auch für Erwachsene. Sagt dir das was?

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