Im Café der verlorenen Jugend

von Patrick Modiano

gelesen
„Für mich ist der Herbst nie eine traurige Jahreszeit gewesen. Das welke Laub und die kürzer werdenden Tage haben mir nie das Ende von irgendwas bedeutet, vielmehr ein Warten auf die Zukunft. Die Luft ist elektrisch aufgeladen in Paris, an Oktoberabenden, wenn die Nacht herabsinkt. Sogar bei Regenwetter. Ich bin nie trübselig um diese Stunde, leide auch nicht unter der flüchtigen Zeit. Ich habe ein Gefühl, als sei alles möglich. Das Jahr beginnt im Oktober. Dann ist Schulanfang, und ich glaube, auch der richtige Moment zum Pläneschmieden.“

verstanden
Vier unterschiedliche Stimmen beschreiben eine junge Frau – und am Ende kennt sie doch niemand.

eingeschätzt
Melancholie in Paris, zu der man in Stimmung sein muss

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3 Kommentare zu „Im Café der verlorenen Jugend“

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