Grabesgrün

von Tana French

gelesen
„Diesen drei Kindern gehört der Sommer. Sie kennen den Wald so gut wie die Kraterlandschaft ihrer aufgeschürften Knie. (…) Sie stürmen in Legenden hinein, in Gutenachtgeschichten und Albträume, die Eltern wohl niemals hören werden. Die schmalen, vergessenen Pfade hinunter, die ihr niemals allein finden würdet, sie toben um die zerfallenen Steinmauern herum und ziehen Rufe und Schnürsenkel hinter sich her wie Kometenschweife. Und wer ist das da, der am Flussufer wartet, die Hände in den Weidenzweigen, dessen Lachen schwankend von den hohen Zweigen fällt, wem gehört das Gesicht im Unterholz, aus Licht und Laubschatten, das ihr aus den Augenwinkeln seht und das einen Wimpernschlag später wieder verschwunden ist?
Diese Kinder werden nicht heranwachsen, nicht in diesem Sommer und in keinem anderen. Dieser August wird sie nicht auffordern, versteckte Reserven an Stärke und Mut zu mobilisieren, um sich der komplizierten Erwachsenenwelt zu stellen und danach trauriger und weiser und in lebenslanger Freundschaft verbunden zu sein. Dieser Sommer hat andere Pläne für sie.“

verstanden
Wie Freundschaften enden können: nicht immer brutal, aber meist mit geheimen Abgründen.

eingeschätzt
Blair Witch Project 4: Pageturner und nicht umsonst der erste Krimi, der es in den Blog schafft | sehr lesenswert ist auch Schattenstill

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