Die Ordnung der Sterne über Como

von Monika Zeiner

gelesen
„An manchen, besonders langsamen Tagen, wenn die Farbe der Hinterhöfe nur um ein paar Nuancen dunkler war als die des Himmels, hatte er das Gefühl, durch diese eine Liebe zwei Freundschaften verloren zu haben. Auch wenn, an manchen Tagen im August, ein großes Feriendunkelblau über der Stadt lag, durchquert von Vögeln, wenn die Schatten der wenigen Wolken auf dem heißen, hell erleuchteten Asphalt klebten und die Menschen sich anzogen, als wäre dieses Berlin ein einziges großes Schwimmbad, und durcheinandergingen und nach Sonnencreme rochen, weil sie noch schnell einen Ausflug machten, bevor der Herbst kam, dann wünschte sich Tom, dass diese erste Phase der Liebe bald vorüberginge.“

verstanden
Wer die Sterne wirklich ordnet, ob Gott das Nichts hätte ertragen müssen und wodurch man sich schuldig macht bleibt auch hier schön und eloquent unbeantwortet.

eingeschätzt
sehr lesenswert, mit feinem Humor, aber mitunter auch leichtem Bildüberschuss

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