Batman und andere himmlische Kreaturen

Nochmal 30 Filmcharaktere und ihre psychischen Störungen
herausgegeben von Heidi Möller und Stephan Doering

gelesen
Sex and the City
„Im Film wird für Carrie der Verlust von „Mr. Big“ zum Auslöser für eine länger dauernde depressive Verstimmung. Die Bezeichnung „akute depressive Reaktion“ trifft deshalb Carries psychischen Zusammenbruch, weil ihr Zustand eine Reaktion auf den Verlust ihres geliebten „Mr. Big“ darstellt, weil die Reaktion akut ist und weil sie in eine längere Phase der depressiven Verstimmung im Sinne einer schweren depressiven Episode mündet. (…)
Die Sehnsucht nach absoluter Vereinigung in der Liebe stößt in der Relativität menschlichen Daseins immerzu an ihre Grenzen: Retten kann sie sich nur in Formen des Versprechens – und die Ehe ist nun einmal die Form des Versprechens par excellence. Worte werden dabei zu Handlungen, die der Flüchtigkeit der Liebe Bestand geben sollen. Da es nun für die Menschen keine Ewigkeit geben kann, soll der Absolutheit zumindest eine dauernde Zukunft gegeben werden – „bis dass der Tod uns scheidet“. Diese tragische Sehnsucht ist der Motor der Handlung und macht bei aller Konventionalität der Darstellung die Tiefe des Films aus.“

verstanden
Die Bestätigung dafür, dass „Sex and the City“ eben doch näher an der Realität als am Hollywood-Kitsch ist und „Gegen die Wand“ mehr als eine gescheiterte Liebe zwischen den Welten u.v.m.

eingeschätzt
gehört in den Handapparat – für Cineasten und Hypochonder

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