Ein altes Haus am Hudson River

von Edith Wharton

gelesen
„Mr. Spears Vergangenheit war voll von namenlosen, nebelhaften Denkwürdigkeiten, die er nicht notiert hatte. Schlank, dunkelhaarig und rüstig, verkörperte er mit seinen grauen Locken und dem geschickt gefärbten Schnurrbart den Typ des geschäftigen Träumers, der ständig auf die Uhr sah, ungeduldig nach Stundenplänen und Kalendern rief (zwei Gegenstände, die sich im Hause Spear niemals finden ließen), rechnete, Verabredungen traf, überlegte, ob sich nicht dies oder das noch dazwischenquetschen ließ, sich fragte, ob man das nicht „organisieren“ konnte, und dann am Ende des Tages, wenn er sich seine Verdauungszigarre anzündete, stöhnte: „Hol´s der Teufel, als ich heute Morgen aufstand, hatte ich jede Menge recht wichtige Dinge im Kopf, die ich hätte erledigen müssen, aber ich Narr hab vergessen, sie zu notieren.“

verstanden
Einmal mehr die Liebe und die zur Literatur verstehen.

eingeschätzt
intelligente Unterhaltung – besorgen und ab in die Ferien

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8 Kommentare zu „Ein altes Haus am Hudson River“

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